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Reisebericht Neuseeland 2009
Wir sollten am 3.2.2009 von Bangkok über Sydney nach Auckland fliegen. In Bangkok vernahmen wir, dass unser Flugzeug in London einen technischen Schaden hatte und ersetzt werden musste. Wir durften gratis in ein Hotel und bekamen ein Nachtessen. Am nächsten Morgen um 8 Uhr starttete die Ersatzmaschine (statt am Vortag um 17:25). In Sydney waren alle Flüge nach Auckland bereits abgeflogen. Also wieder ein Hotel und ein Nachtessen, diesmal noch ein Eintagesvisum für Australien.
So kamen wir mit 24 Stunden Verspätung in Neuseeland an. Gerade noch Zeit für eine Besichtigung des Skytowers, des höchsten Turmes auf der Südhalbkugel. Er ist 328 Meter hoch und hat schöne Aussichtsrestaurants. Es gibt auch ein Skydiving: foto   Am Abend trafen wir 11 weitere Mitglieder der Reisegruppe. Der Reiseleiter Helmut erklärte ein paar Sachen. Dann trafen wir weitere 23 Mitglieder der Reisegruppe, welche bereits ein paar Tage vorher die Rundreise begonnen hatten. Nun waren wir also 35 Personen, 3 Schweizer und 32 Deutsche, sowie der Fahrer und der Reiseleiter. Am Abend gab es ein gemeinsames Nachtessen im Restaurant des Skytowers. foto   foto   Am 5.2. starteten wir. Jeden Tag gab es meistens um 6 Uhr einen Weckanruf, um 7 mussten die Koffer vor den Zimmern sein, dann gabs Frühstück und um 8 Uhr wurde gestartet.
Von der Amerikanern hat der Reiseleiter das "Rotieren" im Bus übernommen: jeden Tag musste man im Uhrzeigersinn 2 Reihen im Bus rotieren. Abgesehen vom täglichen Wirrwar brachte es nichts.

Tag 1 Auckland - Coromandel-Halbinsel
Nach einer Stadtrundfahrt foto   gings hinaus zur Coromandel-Halbinsel. Dazwischen gab es immer wieder Foto- oder Toiletenstops wie hier in Kaikiti beim stählernen Zeitungsleser. foto  
Oder bei der Waihi-Goldmine foto   foto   wo noch täglich Gold im Wert von 2 Millionen gewonnen wird. Oder bei einer Kiwiplantage foto  
Am Abend waren wir in der Pacific Harbour Lodge foto  
Tag 2 Coromandel-Halbinsel - Rotorua
Fotostop bei der St. Faiths Church foto  
und einem Wangi der Maori. foto   foto  
Das Buried Village wurde 1886 bei einem Vulkanausbruch unter der Asche begraben. Später hat man die Häuser z.T. wieder ausgegraben. foto   Am Abend gab es im Sudima Hotel in Rotorue ein Maorinachtessen und ein Maorishow.


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Tag 3 Rotorua
In Rotorua stinkt es überall nach Schwefel. Nur wenig unterhalb der Erdoberfläche befinen sich heisse Quellen. Unmittelbar beim Hotel befindet sich ein Heisswasserspringbrunnen foto  
Ein Besuch im Thermalgebiet Te Puia zeigt die Heisswassergeisire und die Schlammtümpel
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Tag 4 Rotorua - Napier
In einem Maorigebiet befinden sich die Wairakei-Terrassen foto  
Sie sind zwar künstlich angelegt, waren aber früher echt. Durch ein Thermalkraftwerk wuden sie zerstört
Jetzt wurden sie wieder künstlich angelegt.
Bei einem Fotostop besuchen wir die Spiegelseelein foto  
Auf der Südinsel mangelt es nicht an Wasser. Das beweisen die Hukawasserfälle
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Auf der Fahrt nach Napier sehen wir zum ersten Mal den Mt. Cook in der Ferne foto  
Tag 5 Napier Wellington
Wellington ist die Hauptstadt von Neuseeland. Hier befindet sich das neue und das alte Parlamentsgebäude
foto   foto  
Mit der Interislander fahren wir von Wellington nach Picton
foto   foto  
Tag 6 Wellington - Nelson
Fotostop bei der Pelorus Bridge, einer schwankenden Hängebrücke foto  
Tag 7 Nelson - Greymouth
Am Cape Foulwind besuchen wir eine Seehundkolonie (der einzige Regentag unserer Reise)
foto   foto  
Ferrari made in NZ foto   Der Neuseeländische Humor: foto  
Tag 8 Greymouth Franz Joseph Gletscher
Besuch in einer Jademanufaktur
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Ausrüstung für die Gletscherwanderung foto   Der Franz Joseph Gletscher ist der grösste Gletscher in Neuseeland.
foto   Auch er schmilzt von Jahr zu Jahr, bis nichts mehr zu sehen ist.
Auf der wenig bewohnten Südinsel wird beim Strassenbau gespart indem die Brücken einspurig gebaut werden.
foto  
Es gibt zahlreiche Farnarten und grosse Farnbäume
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Unterwegs gibt es immer wieder Zusatzangebote. Hier eine Fahrt mit einem Speedboat
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Tag 9 Fanz Joseph Gletscher - Queenstown
Auf der Fahrt nach Queenstown machen wir einen Halt in der ehemaligen Goldgräberstadt Arrowtown
foto   foto  
Die Häuser sind im alten Stil restauriert
Im Goldladen kann man echte Goldfunde bestaunen foto  
Auf der Weiterfahrt geht es vorbei an grossen Seen, kein Boot kein Campingplatz, keine Siedlungen.
foto  
Tag 10 Queenstown
Mit dem alten Dampfschiff TSS Earnslaw machen wir einen Ausflug zur Walter Peak Farm.
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Es ist zwar eine echte Farm, aber für Touristen eingerichtet.
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In Neuseeland werden auch Wildtiere auf Farmen gezüchtet foto  
Hauptsächlich aber 34 Millionen Schafe
Am Strand hinterlässt Kathrin noch eine Steinskulptur foto   foto  
In einem Vogelschutzgebiet kann man einen weiteren vom Aussterben bedrohten Vogel sehen
den Takahe foto   foto   na ja, ganz so gross ist er nicht.
Eine Fahr mit der Gondel auf den Bob's Peak darf nicht fehlen
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Tag 11 Queenstown - Te Anau
Über den Chasm Pass foto   geht es zum Milford Sound. Mit der Milford Sovereign foto  
machen wir eine Rundfahrt bis zum offenen Meer. Nach einem Regentag soll es hunderte von Wasserfällen geben.
Heute ist nur einer aktiv. foto   Dafür gibt es einen Fotostop bei den Seehunden foto  
Auf der Rückfahrt gibt es einen Fotostop bei den Mirror Lakes foto   Heute weht der Wind zu stark, der Mirroreffekt bleibt aus.
Ein weiterer Fotostop bei den Chasm zeigt die Gletschermühlen. foto  
Der Tag endet in Te Anau foto  
Tag 12 Te Anau - Dunedin
Auf dem Programm steht heute u.a. die Albatrosskolonie foto   leider ist aus der Ferne die Flügelspannweite von 3 Metern kaum zu erkennen.
Die Gelbaugen Pinguine sind ebenfalls gefährdet. Deshalb werden sie hier privat betreut.
Hier ein Junges foto   ein Alttier foto   und die Tiere in der Klinik foto  
Der neu restaurierte Bahnhof von Dunedin foto   die alte Universität foto  
und die neue Universität foto  
Tag 13 Dunedin - Omarama
Ein erster Fotostop gilt den Moeraki Boulders, seltsame Steinkugeln deren Enstehung Rätsel aufgibt
foto   foto  
In Takiroa sollen angeblich Sandsteinmalereien der Maori zu sehen sein. Ich glaube eher an einen Schwindel.
foto  
Oamaru ist ein kleines Stätdchen wo die Zeit stehen geblieben zu sein scheint.
foto   foto   foto  
Das ist kein Museum, alles ist noch in Betrieb.
Es gibt auch einen Sandsteinbildhauer
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Weiter geht die Fahrt zu 2 grossen Stauseen foto   foto  
Ein Fotostop bei den Schafen schein diese in die Flucht zu schlagen foto  
Der Mt. Cook ist Neuseelands höchster Berg foto   foto  
Tag 14 Omarama - Christchurch
Erster Fotostop an der Kirche des einsamen Schäfers foto   foto  
dann am Lake Tekapo foto  
Mit riesigen bis zu 1.5 Km langen Bewässerungsanlagen wird das trockene Land bewässert foto  
In Christchurch endet unsere Rundreise foto   foto  
Jeder Reiseteilnehmer geht nun seine eigenen Wege. Wir bleiben noch 2 Tage und erkunden die Stadt auf eigene Faust
Zum Beispiel mit dem historischen Tram foto   oder in der Antartica Show
foto   foto   foto  

War da noch was? Ach ja, die Neuseeländer sprechen Neuseeländisch, geschrieben sieht es aus wie Englisch
aber die Aussprache ist ganz anders. Für Ok sagen sie eikai und für left sagen sie lift. Deshalb versteht man
meistens nichts oder auch gar nichts. Abgesehen davon sind die Neuseeländer nett, hilfsbereit und humorvoll.
Alles ist 'verkehrt' in Neuseeland. Im Norden ist es tropisch warm und wenn der Wind aus Süden bläst, dann wird es ziemlich kalt.
Die Mondsichel steht seitenverkehrt am Himmel. Die Hoch- und Tiefdruckgebiete drehen anders herum als in Europa und der Sternenhimmel
ist ganz anders. Das Kreuz des Südens habe ich leider nur auf der Neuseelandfahne gesehen.
Und alles ist um 12 Stunden früher als in Europa. Sogar der Sommer ist bereits im Februar.
Und die Kiwis, die haben eine dreifache Bedeutung: erstens ist es ein Vogel
leider fast vollständig ausgerottet, einige wenige Exemplare werden sorgsam behütet. Wir haben einen einzige Kiwi
gesehen in einem speziellen Tierpark. Zweitens ist die Kiwi eine Frucht und ein wichtiges Exportgut Neuseelands.
Und drittens sind die Neuseeländer selber Kiwis, es ist kein Schimpfwort, sie sagen das selber von sich.
Da wären auch noch die Maoris, eigentlich die Ureinwohner von Neuseeland. Aber wie überall bei der Kolonisation
wurde auch ihnen das Land weggenommen. Erst in den letzten Jahren beginnen sie sich zu wehren und fordern ihre
Landrechte wieder zurück.
Und da wäre noch die Schwerverkehrsabgabe. Ein so einfaches und billiges System sllten auch die europäischen Länder
haben. foto   An einem Rad des Lastwagens oder des Busses wird ein mechanischer Zähler
angebracht. Somit kann auf einfachste Weise die Anzahl Kilometer gemessen werden. Billig ist es aber auch in Neuseeland nicht.
3000 Meilen kosten 1000 NZ$.

Und das haben wir nicht gesehen, oder nur von weitem, oder es hat geregnet, oder...
Das Kreuz des Südens foto   die Pfannkuchenfelsen foto   den Kiwi foto   den Königsalbatros foto   die Gelbaugenpinguine foto  
aber dafür gibts ja Postkarten.
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So das wärs, hier kann man eine Bemeckerung anbringen...

 

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