Wir landeten am 8. Februar 2008 in Kochi wo wir abgeholt wurden. Die
Fahrt zum Hausboot dauerte fast 2 Stunden. Das Verkehrschaos ist für
Europäer extrem. Jeder fährt hier mit der Hupe, aber es hört
keiner hin. Eigentlich ist Linksverkehr, aber daran hält sich auch keiner.
Gefahren wird wo es Platz hat, auch neben der Strasse, Hauptsache man kann
ein Fahrzeug überholen.
Endlich erreichen wir den Hafen mit den Hausbooten. Es gibt sie in fast jeder
Grösse. Es sind umgebaute Transportboote. Unser Boot hat 2 Zimmer mit
3 Besatzungsmitgliedern. Sofort beginnt die Fahrt. Ganz gemütlich mit
etwa 5 km/Std. Meistens sind es Kanäle, das ganze Netz der Backwaters
ist etwa 1500 km lang. Ideal um Land und Leute am Wasser zu beobachten. Die
Leute leben am und vom Wasser.
Der Käpten steuert das Boot, ein Matrose hilft und der Koch bereitet
3 mal am Tag ein herliches Essen zu. Zum Essen und in der Nacht wird das Boot
an Land fest gemacht. Ab und zu gibt es einen kleinen Ausflug.
Nach 3 Nächten geht es wieder zurück zum Flughafen.
Von Goa haben wir uns mehr versprochen.Vielleicht hatten wir auch den falschen Reiseleiter. Es schien alles so schmutzig, trotz World Heritage. Das Hotel Donna Sylvia war sehr gut. All inclusive bedeutet aber, dass man nach einer Woche einige Kilo zugenommen hat.
Unser Gesamteindruck: Indien ist ein schwieriges Reiseland.
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